Mark Perry im ZEITGESPRÄCH #122 mit Gerhard Schmid | Umwelt, Klimawandel, Atomkraft & Naturschutz
Mark Perry spricht über Umwelt- und Naturschutz, Kritik an Atomenergie und Bodenversiegelung sowie über Projekte in Costa Rica und sein Leben zwischen Journalismus, Schreiben und Natur.
25.07.2026 30 min
Zusammenfassung & Show Notes
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.
Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen.
Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen.
Wie wird aus einem naturbegeisterten Kind einer der bekanntesten Umweltjournalisten Österreichs?
Im ZEITGESPRÄCH spricht Mark Perry über seinen Weg vom Anglistikstudenten zur Kronen Zeitung, über Hans Dichand, die Anfänge der österreichischen Umweltbewegung und seinen jahrzehntelangen Einsatz für Natur- und Tierschutz.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie Klimawandel, Bodenversiegelung, Atomenergie, Biolandwirtschaft, Gentechnik, nachhaltige Mobilität sowie internationale Naturschutzprojekte – darunter der Regenwald der Österreicher in Costa Rica und Lions Rock. Ein persönliches Gespräch über Verantwortung, Hoffnung und die Zukunft unserer Umwelt.
Mark Perry spricht über seinen beruflichen und persönlichen Zugang zu Umwelt- und Naturschutz. Er beschreibt sich als von Herzen kommender Journalist, dessen Interesse an Tieren und Natur schon in der Kindheit begann. Einflüsse von Vater und Mutter sowie frühes Engagement im Tierschutz hätten ihn geprägt.
Er erzählt von seiner Kindheit zwischen England und Niederösterreich. Geboren in Derby, wuchs er nach mehreren Stationen in Waldhausen, Linz und schließlich Lilienfeld auf. Seine Familie stammte aus einfachen, arbeitenden Verhältnissen; diese Herkunft und die Verbindung zu beiden Kulturen beschreibt er als prägend.
Perry berichtet von seinem Weg in den Journalismus. Eigentlich habe er andere Berufe erwogen, studierte dann aber Anglistik und Geschichte in Wien. Über einen Aushang für Jungjournalisten kam er zur „Kronenzeitung“. Besonders prägend sei für ihn Hans Dichand gewesen, den er als wichtigen Förderer ökologischer Themen beschreibt.
Inhaltlich nennt Perry seine Schwerpunkte: Biolandwirtschaft, Demeter, Kampf gegen Gentechnik und vor allem Bodenversiegelung. Er warnt davor, dass durch Verbauung Lebensgrundlagen, Grundwasserreserven und Ökosysteme verloren gehen. Auch Atomenergie sieht er kritisch und betont stattdessen Energiesparen, Effizienz und einen Mix aus erneuerbaren Quellen.
Er spricht außerdem über seine Arbeit zu Natur- und Tierschutzprojekten, darunter der Regenwald der Österreicher in Costa Rica. Dieses Projekt habe mit Hilfe von Leserinnen und Lesern Waldflächen vor Abholzung bewahrt. Auch der Schutz von Tieren, etwa bei Projekten wie Lions Rock, sei ihm wichtig.
Zum Schluss geht es um Mobilität und Freizeit. Perry befürwortet den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und kritisiert frühere Stilllegungen von Bahnlinien. In seiner Freizeit schreibt er, wandert und geht Fliegenfischen, auch wenn er über Folgen des Klimawandels für Gewässer und Fischbestände spricht.
Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.