ZEITGESPRÄCHE mit Gerhard Schmid

Gerhard Schmid
Gespräche auf Augenhöhe, auf Höhe der Zeit: Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind ein eindrückliches Zeugnis von Anstand und Respekt.

Zeit für Gespräche – Zeit für Antworten. Gerhard Schmid liefert mit seinen „ZEITGESPRÄCHEN“ beides. Und das zur richtigen Zeit. Denn mit dieser Reihe gelingt, was in der Eile des Alltags oft leider zu kurz kommt: Erfahrung und Persönlichkeit zusammenbringen. Das Gespräch suchen und finden. Zuhören, Menschen und ihre Geschichten und Erfahrungen wirken lassen.

Die Vernetzung von Politik und Zivilgesellschaft ist ein zentrales Anliegen der „ZEITGESPRÄCHE“. Dabei geht es stets um Haltung in bewegten Zeiten. Und so bilden die Gespräche mit all den herausragenden Persönlichkeiten nicht nur eine Rückschau, sondern blicken auch in die Zukunft und dienen damit als Kompass für all das, was vor uns liegt.

Die „ZEITGESPRÄCHE“ sind geprägt von Anstand und Respekt. Vor Menschen, Werten und dem demokratischen Miteinander. Sie verbinden spannende Einblicke mit klugen Gedanken und vergnüglichen Momenten im Leben wunderbarer Persönlichkeiten.

Weitere Informationen zu Gerhard Schmid http://gerhard-schmid.at/
Die ZEITGESPRÄCHE auf YouTube: https://www.youtube.com/@dr.gerhard.schmid
Die ZEITGESPRÄCHE auf Facebook: https://www.facebook.com/zeit.gespraeche.gerhard.schmid

Gerhard Heilingbrunner im ZEITGESPRÄCH #120 mit Gerhard Schmid | Hainburg 1984 | Nationalpark Donau-Auen | Umweltbewegung Österreich

Gerhard Heilingbrunner spricht über Hainburg 1984, den Nationalpark Donau-Auen und aktuelle Umweltaufgaben wie erneuerbare Energien, Raumplanung und den Ausstieg aus Fossilen.

01.06.2026 29 min

Im ZEITGESPRÄCH #120 spricht Gerhard Schmid mit Gerhard Heilingbrunner – Jurist, Umweltaktivist und langjähriger Präsident des Umweltdachverbandes – über ein Leben im Einsatz für Natur, Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die historischen Proteste rund um Hainburg 1984, die Heilingbrunner von Beginn an mitorganisierte. Er schildert die Besetzung der Donauauen, die massive Unterstützung durch Bevölkerung und Medien sowie die dramatischen Ereignisse rund um Polizeieinsätze und das Konrad-Lorenz-Volksbegehren. Dabei wird deutlich, dass es nicht nur um Naturschutz, sondern auch um demokratische Rechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt ging.
Darüber hinaus spricht Gerhard Heilingbrunner über seine frühen Umweltinitiativen im Ispertal und Kamptal, seinen Einsatz gegen Zwentendorf sowie seinen späteren Wechsel in die Verwaltung als Kabinettschef im Umweltministerium. Ein zentrales Ergebnis dieser Arbeit war die Entstehung des Nationalparks Donau-Auen im Jahr 1994.

Im Gespräch geht es außerdem um aktuelle Herausforderungen wie erneuerbare Energien, Raumplanung, öffentliche Verkehrsinfrastruktur, den Ausstieg aus fossilen Energien und die Frage, wie Naturschutz und Energieversorgung miteinander vereinbart werden können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das von Heilingbrunner gestaltete „Himmel“-Areal am Rand Wiens – ein Ort, der Natur, Kultur, Weingarten, Lebensbaumkreis und Erholung verbindet und den er selbst als Krönung seines Lebenswerks bezeichnet.

Ein persönliches und zugleich hochaktuelles Gespräch über Umweltpolitik, Verantwortung, Protestkultur und die Zukunft unserer Lebensräume.

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